Donnerstag, 28. Juni 2007

Alles Zeitverschwendung!


Was mache ich eigentlich hier? Ich schreibe an meinem Blog und opfere Zeit dafür, obwohl es so viele wichtigere und sinnvollere Dinge zu tun gibt. Bestimmt auch eine Menge Dinge, die mehr Spass machen würden. Was also treibt mich dazu, meine Zeit so zu verschwenden?

Und was zum Teufel wäre eine optimale Nutzung meiner Zeit? Das ist sicher nicht einfach zu beantworten, sonst müsste ich ja nicht so viel Zeit zum schreiben dieses Eintrags opfern. Um die Frage zu beantworten muss erst einmal etwas Grundsätzliches geklärt werden, nähmlich was man in seinem Leben erreichen will. Wenn man nichts erreichen will, gibt es keine Zeitverschwendung, den dann hat man sein Ziel ja schon von Anfang an erreicht und hat die restliche Zeit über.

Wenn man aber ein Ziel hat, müsste jegliche Zeit, die man nicht zum erreichen dieses Ziels nutzt als verschwendet gelten. Ich meine dabei nicht Ziele wie einmal nen Porsche besitzen oder ne Weltreise. Das sind keine Lebensziele.

Vielleicht ist jedoch auch der Ausdruck "Ziel" ein wenig falsch gewählt. Jedoch klingt "Sinn des Lebens" so abgedroschen. Wie dem auch sei, es kommt aufs gleiche raus. Rein biologisch betrachtethat der Mensch ja, wie jedes andere Lebewesen, nur einen Zweck: Die Fortpflanzung. Doch der Mensch hat nun mal das Quentchen Intelligenz, was ihn dazu verleitet, sich noch weitere Zwecke auszudenken, um seinem Leben mehr Sinn zu geben.

Was könnte ein normaler Mensch denn, von der Fortpflanzung abgesehen, noch für Ziele haben. Würde man sich da ein wenig umhören wäre wohl mit Abstand die häufigste Antwort, dass man glücklich sein will.

Nehmen wir also mal die Zufriedenheit eines Menschens als Lebensziel. Wie wird ein Mensch glücklich? Ich würde sagen, durch das stillen von Bedürfnissen. Und die sind bei jedem Menschen individuell. Zumindest ein wenig. Aber sie lassen sich immer wieder auf 5 Kategorien zurückführen, die aufeinander aufbauen. Diese Erkenntniss stammt übrigens von Abraham Maslow, welcher die Zusammenhänge mit einer Bedürfnisspyramide aufgezeigt hat.

Glaubt man nun dieser Theorie, führt das stillen eines Bedürniss zur Erweckung eines neuen. Sind zum Beispiel die Grundbedürfnisse wie Hunger, Durst und Schlaf gestillt, wünscht sich der Mensch eine gewisse Sicherheit.

Aber ich schweife zu sehr ab. Was ich damit sagen will, ist eigentlich, dass es sich um eine Steigerung handelt. Ist man also mal zufrieden gestellt, kommen bald neue Wünsche auf, die Unzufrieden machen wenn sie nicht gestillt werden. Folglich ist es also ein ewiges Streben.

Um nun zum Anfangsthema zurückzukehren, ist eines meiner Bedürfnisse, mich mitzuteilen. Dem gehe ich hiermit nach. Folglich kann es wohl kaum Zeitverschwendung sein.

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